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HausLA

Das Wohngebäude bettet sich in den Südhang ein, sodass der natürliche Geländeverlauf möglichst bewahrt wird. Die Winkelform des Gebäudes schafft einen geschützten Außenbereich mit Terrasse, zudem sind die verschiedenen Gebäudeorientierungen nach Süden wie auch Westen bestens gegeben. Die Materialität und die Oberflächen verleihen dem Gebäude seine natürliche und ehrliche Charakteristik. Rauer, grobkörniger Außenputz in einem erdnahen Farbton trifft auf helle Aluminium-Fensterrahmen mit vollflächigen Naturholz-Fensterelementen. Sichtbetonwände, Decken und Böden stehen im spannenden Kontrast zu reichhaltiger Begründung in den Außenbereichen und warmen Eichenhölzern in den Innenräumen. Die eigentlich optische Flachdacharchitektur des Wohnhauses wird in Form einer zurückgesetzten leichten Holzrahmenkonstruktion als Satteldach finalisiert. Dieser homogene, durch patiniertes Zink dunkel und differenziert wirkende Dachaufbau ermöglicht die Aufnahme der architekturintegrierten Photovoltaikanlagen. Diese bilden zusammen mit den dunklen Zinkoberflächen eine homogene „fünfte“ Fassadenbekleidung und somit die klare und gewollte Zurückhaltung des Dachaufbaus. Das zukunftweisende gebäudetechnische Gesamtkonzept ermöglicht den Nutzern eine nahezu autarke Energieversorgung.

Projektbeginn
2012
Baubeginn
2013
Fertigstellung
2015
Ort
Bitburg
Fläche
220 m²
Volumen
1.320 m³
Leistungsphasen
1-8
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